Aschenkreuz

Ehe der Hahn dreimal kräht, werde ich ein Bier trinken!

Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz. Nirgends darf man mehr rauchen. Wo soll man den jetzt die Asche für das Aschenkreuz herbekommen? Gott sei Dank ist der St.Corona am Wechsel Virus ausgebrochen.

Der Pfarrer Agnus D. hat jetzt eine spektakuläre Erfindung gemacht. Das Aschenkreuz wird mittels Laser auf die Stirn gebrannt. Vorteil: Total hygienisch. Die Hand darf man gerade auch nicht geben. Zum Glück ist gerade keine Wahl im Burgenland. So mancher Politiker wäre stumm und erfolglos.

Jetzt beginnt die Fastenzeit. Ich werde in mich gehen und nur mehr die Hälfte vom doppelten Essen essen. Also eine statt zwei Nachspeisen. Auf Alkohol verzichte ich auch. Zumindest an jedem Wochentag der mit K beinnt. Also Karsamstag.

Hart! Aber notwendig!

Schweinehund

Seit gestern weiß ich warum der Schweinehund so heißt. Wenn man drei Wochen gesund lebt und auf seine Ernährung achtet, isst man alles vom Schwein, wie ein Hund. Beistrichfehler möglicherweise wieder inbegriffen. Das ist ein besonderes Service von mir.

Richtig ist aber, dass der Schweinhund vom Sauhund abstammt. Dieser wurde bereits im 19. Jahrhundert beim Jagen eingesetzt. Er hatte nur die Aufgabe, alle Tiere zu Tode zu hetzen. Nicht zu verwechseln mit zB. politischen Sauhunden. Die bereichern sich nur. Was übrigens keine Überwindung kostet.

Mein innerer Schweinehund ist auch immer auf der Jagd. Auf der Jagd nach essen. Er hat mir einmal erzählt, dass er keine Fitness Center mag. Was ich daher voll respektiere. Ich muss ihm gegenüber respektvoll und achtsam sein.

Irgendwie dürfte er aber sehr kanibalistische Züge haben, denn er mag Schwein sehr gern. Problematisch wird dann der chinesische Schweinehund. Aber das ist eine andere Geschichte. Oder wie Konrad Lorenz meinte: “Graugänse kann man nicht essen”

Traurig

Ich bin sehr sehr traurig. Ich hab in den letzten drei Wochen neun Kilo verloren. Jedes einzelne Kilo liegt jetzt in einem Wald im Waldviertel einfach so herum. Herzlos. Ohne jeglichen Anteil von Seele. Hunderte Euro einfach in den Wald geschmissen. Wie verantwortungslos ist das eigentlich?

Ich weiß leider auch nicht was mit mir los ist! So rücksichtslos habe ich mich noch nie erlebt. Ich kann ganz schlecht auf mich selber aufpassen. Der Bauch ist derartig geschrumpft, dass ein Meter Maßband zu kurz ist, um den Umfang zu messen. Ich wiege nur mehr 25 kg/m2. Ich stürze die Statiker und die Beton- und Stahlbetonindustrie in eine mittelschwere Krise. Wer will schon bauen für Leichtgewichte?

Zur Buße werde ich am Sonntag in eine niederösterreichische Kirche gehen. Dort wo dem lokalen Bürgermeister und der Raiffeisenbank gehuldigt wird, ist der richtig Ort, um seine Sünden zu bekennen.

Wann sperrt eigentlich das Schweizerhaus wieder auf?

Waldviertel

Sonntag im Waldviertel. Einsam läuten die Glocken zur neunten Stunde (unsere Zeitrechnung – also nicht drei am Nachmittag). Kein Vorhang im Tempel ist zerrissen. Warum? Es gibt keinen Tempel. Es gibt nichts. Nur Bäume.Und es gibt eine Raiffeisenbank. Sie ist so groß wie der Stephansdom. Drinnen kann man auch, unter einem Bild von Erwin Pröll, Kerzen anzünden. Deshalb ist kein Vorhang zerrissen, da der Messias noch lebt. Zwar mit weniger Haaren, aber doch!  

Was macht man am Sonntag Vormittag freiwillig im Waldviertel. Das Camp für dicke Kinder besuchen. Beziehungsweise dort verweilen. Mehrere Wochen. Also drei. Erste Abnehmerfolge haben sich bereits eingestellt. Den ersten Kilo habe ich nach dem Rasieren verloren. Also taktisch sehr gut vorbereitet. Beim ersten Mal auf der Waage hab ich die Winterjacke, Schuhe, Schlüssel etc. angelassen. Der Abnehmerfolg am nächsten Tag war fantastisch. Minus 2 kg. Ziel für die erste Woche erreicht. Morgen, beim Wiegen, bleibt der Schlüssel im Zimmer. Hörts ihr schon den 99er rufen? Ich nicht…..

Allein!

Manchmal fühlt man sich schon sehr allein gelassen. Dann sitzt man einfach nur so rum und denkt nach. Zum Beispiel über das Leben. Also über sein eigenes Leben. Manchmal auch über das Leben der Anderen. Also eigentlich immer. Eh nur über die, die man nicht mag. Komisch. Dabei ist das eigene Leben doch viel spannender. Oder doch nicht? Der Jahreswechsel ist immer so eine schöne Zeit. Und wenn man dann so im zweiten Drittel des Jänners draufkommt, dass die Neujahrsvorsätze nicht zu schaffen sind, ist man verzweifelt und fühlt sich allein gelassen. Mein Neujahrsvorsatz war, ein Kilo abzunehmen. Also mittlerweile sind es 8 zum Gewicht vom vorigen Jahrzehnt. Ich begrüsse die neuen Kilos in diesem Jahr recht herzlich. Ich hab echt vergessen, dass Weihnachten schon vorbei ist und einfach weiter gegessen. Und dann kommen immer die großen Sätze: ” So kann es nicht weitergehen” oder ” Jetzt ist Schluss”.

Schlussendlich kommt man drauf, dass man diese Sätze schon vor 42 Kilo gesagt hat. Damals war schon “Schluss” (Ich hasse Anführungszeichen und Beistriche) Aber jetzt ist wirklich Schluss. Mit diesem Beitrag. Ich muss mich nämlich bewegen gehen. Denn bald gehe ich auf Kur! Und dann bin ich nur mehr zweit dickster Schütter aller Zeiten. Am 29.Februar gibt es übrigens die Siegerehrung, wer vorerst mal dickster Schütter des Jahres wird. Es wird erstmals sehr spannend!

Abgesetzt! Oida!

Was darf Satire? Alles meine ich! Aber ich bin ja Besserwisser, Querulant und sowieso anders. Eigentlich bin ich wie ich bin. Manchmal will ich meine Meinung kundtun – manchmal nicht. Die Dummheit die teilweise vorherrscht tut schon sehr weh. Und ich glaube, dass das nicht arrogant ist, sondern bittere Realität.

Eine eigene Meinung haben grenzt in den Köpfen so mancher an Besserwisserei.

Gestern war wieder so ein Moment wo man nur den Kopf schütteln kann. So schreibt die Website domradio.de:

Nach heftigen Protesten in Brasilien soll Netflix eine umstrittene Jesus-Parodie aus dem Programm nehmen. Der Film, der Jesus als homosexuelle Witzfigur darstellt, sorge in der “mehrheitlich christlichen Gesellschaft Brasiliens” für Unruhe, so der Richter.

Ein Gericht in Rio de Janeiro hat den US-Streamingdienst Netflix angewiesen, sein umstrittenes Weihnachtsspecial “The First Temptation of Christ” (Die erste Versuchung Christi) abzusetzen. Das berichteten örtliche Medien am Mittwoch (Ortszeit). Nach einer Protestwelle gegen den Film war zu Weihnachten ein Brandanschlag gegen die Produktionsfirma in Rio de Janeiro ausgeführt worden.

Online-Petition gegen den Film

Der 46 Minuten lange Film hatte bereits seit seiner Veröffentlichung Anfang Dezember für Kontroversen gesorgt. Der texanische Bischof von Tyler, Joseph Strickland, hatte auf Twitter Kritik geäußert: “Habe gerade Netflix abbestellt. Hatte eh keine Zeit, es zu nutzen – aber Gotteslästerer verdienen nicht einen Penny Unterstützung.” Zudem fand eine Online-Petition gegen den Film mehr als zwei Millionen Unterstützer.

Die Satire darf alles, bloß eines nicht: Die Schnauze halten!

© Wolfgang J. Reus (1959 – 2006), deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyrike

Wer kann jetzt eigentlich das Gegenteil behaupten, dass Jesus nicht schwul war? Und wenn ja: Was ist daran schlimm? Im 21.Jahrhundert?

“Liebe deinen Nächsten wie dich selbst”, ist also nur eine Floskel? Was ja in sich schon an Satire grenzt.

Bitte Netflix! Den Film nicht aus dem Programm nehmen. Die Brasilianer mögen rechte Idioten und Jesus. Komisch? Wie geht das eigentlich?

FINALE!

Mit einem 25:17 Erfolg gegen die Damen des SSV Dornbirn, qualifizieren sich die Mädels der MGA 5vers zum 2ten mal in drei Jahren für das Cupfinale. Ich freue mich schon jetzt auf den 10 Liter Siegespokal, der wieder mit Gin Tonic gefüllt wird. Kostet zwar eine Menge, aber das ist es Wert. Sogar ein Abordnung des Fanclubs war in Dornbirn dabei. Ich konnte leider nicht, da ich im Höhentrainigslager war. Es wird wieder ein legendäres Finale gegen Hypo Niederösterreich. Einem Sieg der 5vers steht eigentlich nichts im Weg. Übrigens: Der Präsident hat mir beim letzten Heimspiel einen Spritzer zu meinem Sitzplatz servieren lassen! Das ist Fanbetreuung!

Ein Feuerwerk! Und das am 27.Jänner

Gestern war die Exekutive in Margareten in Alarmbereitschaft. Das vermutlich ich mal. In der Hollgasse brannte fast 1 1/2 Stunden ein Feuerwerk. Ein Torfeuerwerk, dass den Bezirk erschüttert hat. Die Ladies der MGA Fivers besiegten in der Hölle persönlich, die Teufelinnen aus Perchtoldsdorf/Bad Vöslau mit 50:21! Für jedes Lebensjahr der Präsidentin wurde ein Tor geworfen. Ich rate jedem Gegner in Zukunft, nicht am Geburtstag von Frau Ivancok in die Hollgasse zu kommen. Andererseits freue ich mich auf ihren 100er! Am besten sollte dann das entscheidende Spiel um die Meisterschaft gegen Hypo stattfinden. Der Fanclub ist fast in Bestbesetzung aufgetreten. Nur Jennifer bekommt einene Eintrag ins Klassenbuch. Einfach unentschuldigt gefehlt. Aber wahrscheinlich noch von der Silvesterparty unterwegs. Das kann schon mal vorkommen! Beste Werferin: Naomi “on fire” Breit mit unglaublichen 11 Treffern. Und die Präsidentinnentochter Karla hatte bei 5 Siebenmetern 0 Fehlwürfe. Ergibt wieder 50. Aber wahrscheinlich wurde die Präsidentin gar nicht 50. Immerhin ist sie um gefühlte 20 Jahre jünger als ihr Mann. Trotzdem alles Gute zum Geburtstag. Nächste Woche wird das Spiel wiederholt. Im Cup! Will jemand seinen 60er in der Halle feiern?

Der Präsident hat gestern übrigens keinen Spritzer bezahlt.

Weltcupsieg mit 44!

Unfassbar! Die Snowboardering Claudia Riegler hat gestern ein Weltcuprennen in Bad Gastein gewonnen. Und das im zarten Alter von 44 Jahren. Demnach könnte meine Snowboardkarriere noch 2 Jahre laufen. Nur: Wo lerne ich das so schnell? Die Hänge im Wintersportland Burgenland sind leider nicht befahrbar. Und ausserdem panieren mich regelmäßig fünfzig bis sechzig jährige Frauen und Männer im Badminton. Ich muss wohl mehr trainieren, damit ich in Zukunft mehr Chancen habe. Ein Badminton Guru hat gestern gemeint, dass ich mich mehr bewegen soll!!! Noch mehr? Gehts noch? Statt dem Training arbeite ich immer an Ausreden, warum ich am nächsten Montag nicht kommen kann. Ich gebe es zu, die Intesität, einmal spielen die Woche, ist mir zu wenig. Ich muss mir da echt was überlegen, wie ich gewinnen kann. Auf Zeit spielen? In 10 Jahren sind die über siebzig! Dann gehts vielleicht! Wenn ich zarte fünfzig bin….

Claudia Riegler Quelle nachrichten .at

Als der Kasperl Amok lief!

Heute ist ein ganz besonderer Tag. Heute ist kein ganz normaler 8.Jänner. Heute ist der Geburtstag eines ganz Großen. Der letzte Universalgelehrte, Perry Rhodan Autor, Master des unnützen Wissens, Bestesellerautor und überhaupt und überhaupt, Leo Lukas wird unglaubliche 60. Oder 160. Bei dem was der alles schon gemacht hat. Ich gratuliere von ganzem Herzen und wünsche noch viele gemeinsame Fights im Wirtshaus und auf dem Badminton Court.

Gefeiert wird heute Abend im Stadtsaal. Für Spätentschlossene gibt es sicher noch Karten an der Abendkasse!

Lieber Leo! Lass dich ordentlich feiern!

Der Autor und sein Badminton Erzfeind